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Die Hafenrundfahrt
Der Stadt Hafen
Unsere Fahrt beginnt im Wolgast Stadt Hafen. Gegenüber dem Hafen liegt schon die Insel Usedom, sie ist die zweitgrösste und schönste Insel Deutschlands. Mit dem Festland ist sie durch die Wolgast und die Zecheriener Brücke Verbunden
Die Brücke
Als erstes Passieren wir das blaue Wunder bis 1996 Stand hier die alte Peenebrücke 1934 Erbaut für Ca 1,3 Mio. Reichsmark. 1945 Gesprengt und 1950 als Brücke der Freundschaft wiedereröffnet bis sie dann 1996 endgültig abgerissen wurde um der neue Wolgaster Peenebrücke dem Blauen Wunder zu weichen. Der Baubeginn war am 08.05.1995 am 19.12.1996 war schon die Verkehrsfreigabe der Straßenanbindung und im Jahre 2000 der Bahnanbindung somit war die Insel wieder mit dem öffentlichen Bahnnetz verbunden. Die Durchfahrtsbreite für die Schifffahrt beträgt jetzt 30,5 m zwischen den Leitwerken, die Länge der Hubklappe beträgt 50,0 m für die Brücke wurden 16.500 m³ Beton, 1.100 t Bewährungsstahl und 3.000 t Stahl für die überbauten und Pylonen verbaut somit ist sie mit einer Brückenfläche von 4888 m² und einer Gesamtlänge von 256 m die grösste und schönste Waagebalken-Brücke Deutschlands. Sie öffnet im 4 Stundenrhytmus für jeweils 15 – 20 Minuten.
Der Bahnhof Wolgaster Fähre
Rechts oder an Steuerbord von uns der alte Bahnhof Wolgaster Fähre zu DDR Zeiten wahr hier Endstation, Die Reisenden Mussten hier aussteigen und zufuss mit ihren Koffern über die Brücke gehen Um auf der Festlandsseite im Bahnhof Wolgasthafen ihre Fahrt fortzusetzen.
Das Ehemalige Wolgaster Gußstahlwerk
Linkerhand oder an Backbord sehen wir die Ruinen des ehemaligen Wolgaster Gussstahlwerkes, das 1888 eröffnet, wurde hier wurden Stahlgussteile für Schiffsmaschine, Lokomotiven, Baggern sowie Radsätze und Beschläge für Waggons hergestellt. 1932 kamen mit dem Neubau der Wolgaster Peenebrücke wieder Grossaufträge in den Betrieb hier wurden die Stahlgussauflager, Belegplatten und Antriebswellen für die Maschienenserie der Brückenklappe gebaut des Weiteren wurden hier auch ein Grossteil der Eisenkonstruktion für die Berliner Hochbahn gefertigt. Während des Zweiten Weltkrieges wurden vor allem Rüstungsaufträge erledigt. 1945 wurde es die DDR Zeiten als Holzbau genutzt wurde die hier gefertigten Fenster wurden in die Ganze Welt exportiert Z. B. Wurde die Lomonossow Universität in Moskau komplett mit Fenstern aus Wolgast bestückt.
Die Horn Werft
Gleich daneben die 1895 gegründete Wolgaster Schiffswerft von 1933 bis 1970 im Besitz der Familie Horn dann bis zur Wende Werft der FPG-Inselfisch Karlshagen heute wieder im Besitz der Familie Horn heute werden hier mit 20 Mitarbeitern Fischerboote, Behördenschiffe und Sportboote repariert. Zur Werft gehört auch eine kleine Marina mit 75 Liegeplätzen.
Die Spitzen Hörnbucht
Weiter sehen wir links voraus die Spitzenhörnbucht mit der Liebesinsel in der Bucht befinden sich ein Angel und ein Segelverein. Dahinter der Dreilindengrund wieder eine beliebte Badestelle der Wolgaster.
Der Ort Mahlzow
Rechts von uns auf der Insel Usedom der kleine Ort Mahlzow der erste Ort auf Usedom wenn mann von Wolgast auf die Insel fährt.
Die Gustav - Adolf Schlucht
Zwischen 1648 – 1815 Gehörte Wolgast Zu Schweden, die Gustav-Adolf Schlucht Links von uns gilt, daher auch als Landeplatz der schwedischen Truppen im Dreissigjährigen Krieg von hieraus wurde dann auch der Legendäre Schweden König Gustav-Adolf der in der Schlacht bei Lützen im 30 Jährigem Krieg 1632 fiel und nach seiner Aufbahrung in der Fürstlichen. Schlosskirche des Herzogsschlosses zu Wolgast am 16 Juli 1633 wieder zurück nach Schweden überführt.
Die Stadt Wolgast.
Ist die nordöstlichste Stadt Deutschlands und eine der ältesten Siedlungen an der Ostseeküste. Die Entstehungszeit vermag heute niemand mehr genau nachzuweisen urkundlich wurde Wolgast erstmalig zur Zeit Heinrich des I. erwähnt, Als der Dänenkönig Harald die Stadt 1257 eroberte, wurden ihr städtische Privilegien verliehen. Ab 1282 gehörte Wolgast auch der Hanse an. Die Stadt war von 1285 – 1637 Sitz der Herzöge von Pommern. Während des 30 jährigen Krieges wurde Wolgast mehrmals von den Kaiserlichen und den Schweden erobert, Wolgast war somit bis 1815 in schwedischer Hand.
Die Peene-Werft
Wichtigster und grösster Arbeitgeber der Stadt ist die Peene-Werft. Die Werft wurde am 20. Juni 1948 durch die damalige russische Militärverwaltung gegründet. Zunächst wurden Kutter und Küstenmotorschiffe als Reparationsleistungen für Russland gebaut. Ab 1951 wurde mit dem Bau von Marineschiffen begonnen. Bis zur Wende wurden vornehmlich Leichte Torpedoschnellboote für die Volksmarine und für Russland gebaut. Die Werft war ein volkseigener Betrieb im Kombinat Schiffbau der DDR. Nach der Privatisierung durch die damalige Treuhandanstalt gehört sie seit 1992 zur Hegemann-Gruppe mit Sitz in Bremen. Heute werden hier Container, Marine, Behörden, Forschungs, Fracht- und Fischereischiffe sowie See- und Hafenschlepper neu gebaut. Zurzeit werden hier Containerschiffe mit einer Länge von 156 m, einer Breite von 25 m und einem Fassungsvermögen von 1530 Standardcontainer Gebaut. Ein weiterer Geschäftsteil der Werft ist die Reparatur von U-Booten, Mienenjagd und Schnellbooten, Versorgungs- und Behördenschiffen. Auf dem Hellingbereich der Werft werden Teile für den Schiffsneubau vorbereitet, sowie Reparaturschiffe entrostet, repariert und mit neuen Anstrichen versehen Weiter geht unsere Fahrt vorbei am Schiffslift der Werft. Mit diesem Lift werden die Reparaturschiffe mit einer Länge von bis zu 110 Metern und einer Breite von 15 Meter aus dem Wasser bzw. nach der Instandsetzung wieder ins Wasser gelassen. Auf der Peene-Werft wird in der Sektionsbauweise gefertigt. Die einzelnen Sektionen werden auf der Helling oder in den Schiffbauhallen vorgefertigt und dann im Trockendock zum Ganzen zusammengefügt. Im Dock können Schiffe mit einer Länge von 184 m und einer Breite von 30 m gefertigt werden.
Die alten Raketen Schnellboote
Hier liegen die letzten 4 Neubauten, die hier zu DDR - Zeiten bis zur Wende gefertigt wurden, das sind Raketenschnellboote der Saßnitzklasse auch Projekt 151 genannt mit 348 t Wasserverdrängung Bei einer Länge von 49 m, einer Breite von 8,70 m und einem Tiefgang von 2,15 m. Hatten die Boote 33 Mann Besatzung. Als antrieb dienten 3 - 56 Zylinder Stern Reihenmotoren mit je 5.398 PS damit kamen die Schiffe auf. 37 Knoten, das sind Ca. 68 Km/h. Als Bewaffnung hatten sie. eine 176 mm Kanone eine 6 - Läufige 30 mm Kanone und 4 Raketenwerfer
Die Sauziener Bucht
Linker Hand sehen sie jetzt die Sauziener Bucht. Hier befand sich die ehemalige Entmagnetisierungs und Kompensierstelle der Werft gekennzeichnet durch die Grossen gelben Tonnen. Hier wurden die Schiffe nach den Scheissarbeiten entmagnetisiert.
Der Wolgaster Südhafen
Wir befinden uns jetzt am Gelände der alten Zementfabrik, von Wolgast von der leider nur noch der Turm und einige Bürogebäude zu sehen sind. Zu DDR- Zeiten befand sich hier ein wissenschaftlich Technisches Zentrum und eine Ausbildungsstätte für Unteroffiziere der Volksmarine. Heute ist hier der Südhafen der Wolgaster Hafengesellschaft. Hier werden jetzt Schiffe mit Düngemitteln, Getreide, Holz und Baustoffen BE- und entladen. Neu hinzugekommen beziehungsweise noch im Bau ist eine Ölmühle.
Der alte Munibunker
Die auf unserer linken Seite liegende verfallene Steganlage gehörte zum ehemaligen Munitionsbunker der Volksmarine, der nach der Wende durch das THW genutzt wurde und jetzt als Kanustadion umgebaut wird.
Der Zisaberg und der Hohendorfer See
Rechts von uns Passieren wir den Ziesa Berg, die höchste Erhebung der Stadt Wolgast mit stolzen 49,1 Metern. Seinen Namen erhielt er vom kleinen Flüsschen Ziese. Dass hier in den Hohendorfer See mündet. Der eine Ausbuchtung des Peenestromes ist. Dahinter folgt der kleine Ort Hohendorf. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1319 zurück. Ausgrabungsfunde weisen jedoch daraufhin, das in diesem Gebiet schon Ca. 1000 v.u.z Menschen gelebt haben müssen. Die Kirche von Hohendorf gehört zu den Ältesten in Vorpommern. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut.
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