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Rundfahrten

Der Stadt Hafen

Unsere Fahrt beginnt im Wolgast Stadt Hafen.
Gegenüber dem Hafen liegt schon die Insel Usedom, sie ist die zweitgrösste und schönste Insel Deutschlands.
Mit dem Festland ist sie durch die Wolgast und die Zecheriener Brücke Verbunden

Die Brücke

Als erstes Passieren wir das blaue Wunder bis 1996 Stand hier die alte Peenebrücke
1934 Erbaut für Ca 1,3 Mio. Reichsmark.
1945 Gesprengt und 1950 als Brücke der Freundschaft wiedereröffnet bis sie dann
1996 endgültig abgerissen wurde um der neue Wolgaster Peenebrücke dem Blauen Wunder zu weichen.
Der Baubeginn war am 08.05.1995 am 19.12.1996 war schon die Verkehrsfreigabe der Straßenanbindung und im Jahre 2000 der Bahnanbindung somit war die Insel wieder mit dem öffentlichen Bahnnetz verbunden.
Die Durchfahrtsbreite für die Schifffahrt beträgt jetzt 30,5 m zwischen den Leitwerken, die Länge der Hubklappe beträgt 50,0 m für die Brücke wurden 16.500 m³ Beton, 1.100 t Bewährungsstahl und 3.000 t Stahl für die überbauten und Pylonen verbaut somit ist sie mit einer Brückenfläche von 4888 m² und einer Gesamtlänge von 256 m die grösste und schönste Waagebalken-Brücke Deutschlands. Sie öffnet im 4 Stundenrhytmus für jeweils 15 – 20 Minuten.

Die Stadt Wolgast.


Ist die nordöstlichste Stadt Deutschlands und eine der ältesten Siedlungen an der Ostseeküste. Die Entstehungszeit vermag heute niemand mehr genau nachzuweisen urkundlich wurde Wolgast erstmalig zur Zeit Heinrich des I. erwähnt,
Als der Dänenkönig Harald die Stadt 1257 eroberte, wurden ihr städtische Privilegien verliehen.
Ab 1282 gehörte Wolgast auch der Hanse an. Die Stadt war von 1285 – 1637 Sitz der Herzöge von Pommern.
Während des 30 jährigen Krieges wurde Wolgast mehrmals von den Kaiserlichen und den Schweden erobert,
Wolgast war somit bis 1815 in schwedischer Hand.

Die Peene-Werft


Wichtigster und grösster Arbeitgeber der
Stadt ist die Peene-Werft. Die Werft wurde am 20. Juni 1948 durch die damalige russische Militärverwaltung gegründet. Zunächst wurden Kutter und Küstenmotorschiffe als Reparationsleistungen für Russland gebaut. Ab 1951 wurde mit dem Bau von Marineschiffen begonnen. Bis zur Wende wurden vornehmlich Leichte
Torpedoschnellboote für die Volksmarine und für Russland gebaut. Die Werft war ein volkseigener Betrieb im Kombinat Schiffbau der DDR. Nach der Privatisierung durch die damalige Treuhandanstalt gehört sie seit 1992 zur Hegemann-Gruppe mit Sitz in Bremen. Heute werden hier Container, Marine, Behörden, Forschungs, Fracht- und Fischereischiffe sowie See- und Hafenschlepper neu gebaut. Zurzeit werden hier Containerschiffe mit einer Länge von 156 m, einer Breite von 25 m und einem Fassungsvermögen von 1530 Standardcontainer Gebaut. Ein weiterer Geschäftsteil der Werft ist die Reparatur von U-Booten, Mienenjagd und Schnellbooten, Versorgungs- und Behördenschiffen. Auf dem Hellingbereich der Werft werden Teile für den Schiffsneubau vorbereitet, sowie Reparaturschiffe entrostet, repariert und mit neuen Anstrichen versehen Weiter geht unsere Fahrt vorbei am Schiffslift der Werft. Mit diesem Lift werden die Reparaturschiffe mit einer Länge von bis zu 110 Metern und einer Breite von 15 Meter aus dem Wasser bzw. nach der Instandsetzung wieder ins Wasser gelassen. Auf der Peene-Werft wird in der Sektionsbauweise gefertigt. Die einzelnen Sektionen werden auf der Helling oder in den Schiffbauhallen vorgefertigt und dann im Trockendock zum Ganzen zusammengefügt. Im Dock können Schiffe mit einer Länge von 184 m und einer Breite von 30 m gefertigt werden.

Der Wolgaster Südhafen

Wir befinden uns jetzt am Gelände der alten Zementfabrik, von Wolgast von der leider nur noch der Turm und einige Bürogebäude zu sehen sind. Zu DDR- Zeiten befand sich hier ein wissenschaftlich Technisches Zentrum und eine Ausbildungsstätte für Unteroffiziere der Volksmarine.
Heute ist hier der Südhafen der Wolgaster Hafengesellschaft. Hier werden jetzt Schiffe mit Düngemitteln, Getreide, Holz und Baustoffen BE- und entladen. Neu hinzugekommen beziehungsweise noch im Bau ist eine Ölmühle.

Der alte Munibunker

Die auf unserer linken Seite liegende verfallene Steganlage gehörte zum ehemaligen Munitionsbunker der Volksmarine, der nach der Wende durch das THW genutzt wurde und jetzt als Kanustadion umgebaut wird.

Der Zisaberg und der Hohendorfer See


Rechts von uns Passieren wir den Ziesa Berg, die höchste Erhebung der Stadt Wolgast mit stolzen 49,1 Metern.
Seinen Namen erhielt er vom kleinen Flüsschen Ziese. Dass hier in den Hohendorfer See mündet. Der eine Ausbuchtung des Peenestromes ist. Dahinter folgt der kleine Ort Hohendorf. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1319 zurück.
Ausgrabungsfunde weisen jedoch daraufhin, das in diesem Gebiet schon Ca. 1000 v.u.z Menschen gelebt haben müssen. Die Kirche von Hohendorf gehört zu den Ältesten in Vorpommern. Sie wurde im 13. Jahrhundert erbaut.

Das Achterwasser


Wir befinden uns jetzt am Eingang zum 86 Km ² großen Achterwasser. Das Wort Achterwasser stammt aus dem Plattdeutschen und bedeutet Hinterwasser. Rechts von uns liegt der kleine Fischerort Negenmark mit ganzen 3 Häusern, gut versteckt hinter Deich und Bäumen. Der Ort gab der Fahrrinne in der wir uns jetzt befinden seinen Namen, die Negenmarkrinne. Links von uns die kleine Gemeinde Ziemitz, der Name tauchte erstmalig im Jahre 1309 in einer Urkunde auf. Seine damalige Bedeutung für die Landwirtschaft und der Fischerei hat der Ort. Ein wenig verloren. Viele Eigenheime sind hier nach der wende neu entstanden. Der Ort verfügt auch über zwei kleine Sportboothäfen. Der Peenestrom verbreitert sich jetzt in die Krumminer Wiek, wo die beider Orte Neeberg und Krummin sichtbar werden. Die Gemeinde Krummin wurde das erste Mal im Jahre 1230 urkundlich erwähnt, Sie spielte in der. Kirchlichen Geschichte des Inselnordens über viele Jahre eine wichtige Rolle. Im Zentrum des Ortes steht die ehrwürdige Pfarrkirche St. Michael aus dem 13.Jahrhundert umrahmt von einem sehr schönen Baumbestand. Der Nordwestteil der Insel Usedom hieß im slawischen Land Buckow, aus dieser Zeit stammt auch die erste Erwähnung der Kirche. Von 1827 bis 1844 wirkte hier der Pastor Johann Wilhelm Meinhold, der als Verfasser der Erzählung die Bernsteinhexe bekannt wurde Auf Voraus liegt jetzt der Weisse Berg mit dem Gnitz. Ein 32 m hoher Kliffrand der im farblichen Kontrast zum Achterwasser hell erscheint Steilküste am Weißen Berg wird von den Einheimischen auch als Möwenort bezeichnet. Hier befindet sich die grösste Uferschwalbenkolonie der Insel Usedom. Die Halbinsel Gnitz liegt zwischen Achterwasser, Peenestrom und Krumminer Wiek. Das Gebiet um die Halbinsel zählt mit dem bekannten Badeort Zinnowitz zu den bedeutendsten Fremdenverkehrsregionen der Insel. Die kuppige Halbinsel gehört zusammen mit dem Golm bei Kamminke zu den ältesten Siedlungsgebieten Usedoms. Erkennbar ist dieses. Beispielsweise an dem Großsteingrab, das sich in der Nähe von Lütow befindet. Der Gnitz ist auch beliebt für Wandertouren zu Fuß oder mit dem Rad. Er beherbergt in der Mitte einen Naturcampingplatz der schon zu DDR Zeiten bei den Urlaubern sehr bekannt und beliebt war. Auf der Spitze befindet sich das Naturschutzgebiet „Südspitze Gnitz“, das unter anderem ein Refugium für Seeadler und viele andere Wasservögel ist. Der Gnitz gehört mit seinem Steilufer zu einem der zahlreichen Endmoränenzüge auf der Insel Usedom. Rechts Voraus der Lieper Winkel mit dem Fischer Ort Warthe und der Einfahrt nach Zinnowitz, Zempin, Koserow und Ückeritz. Wie eine trotzig zur Faust geballte Hand ragt. Der Lieper Winkel als Halbinsel in das Achterwasser. Das Gebiet wurde früh durch nordische und germanische Stämme besiedelt. Es war Schauplatz zahlreicher Kämpfe zwischen Dänen, Wikingern, Slawen und Deutschen. Heute ist der Lieper Winkel beliebtes Ausflugsziel und ein Geheimtip für Inselbewohner und Touristen. Gegenüber von Warte sehen sie den Bauer Berg mit dem vorgelagerten Bauerriff, einer steinigen Untiefe des Achterwassers. Dahinter folgt das Fischer- und Ackerbürgerstädtchen Lassan. Hier wurde schon um das Jahr 1000 eine wendische Siedlung auf einen schmalen Hügel errichtet, das 1274 das Stadtrecht erhielt. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten in Lassan ca. 200 Tischler, Holzbildschnitzer, Drechsler und Stellmacher. Zeugen dafür sind die bis heute noch erhaltenen gebliebenen Alten Haustüren mit ihren geschnitzten Ornamenten und reichlichen Verzierungen die Mann bei einem Stadtbummel besichtigen kann. Bei einer Weiterfahrt würden wir die zweite Anbindung zur Insel Usedom erreichen, die Zecheriner Brücke. Dahinter die Reste der alten Eisenbahnbrücke von Karnin. Am 28. April 1945 wurden die Fundamente und Überbauten der Karniner Eisenbahnbrücke gesprengt, um der heranrückenden Roten Armee das Übersetzen auf die Insel Usedom zu erschweren. Seitdem erinnert nur noch die Ruine der Hubbrücke an die ehemalige Bahnstrecke Berlin-Swinemünde. Erst im Jahre 1997 erhielt die Insel Usedom in Wolgast mit dem Neubau der Brücke wieder eine durchgängige Eisenbahnverbindung

Die Insel Ruden

Ausflugsfahrten zum Greifswalder Bodden und zur Insel Ruden werden immer ein Erlebnis sein, bei den Sie die Schönheit der Natur vom Wasser aus Geniessen können. Bei einem 1-Stündigen Landgang auf dem Ruden, können Sie die Insel erkunden oder sich von den beiden Bewohnern Ulla und Conny etwas über die Geschichte der alten Lotsen Insel erzählen Lassen. Wegen ihrer exponierten Lage wurde die Insel lange Zeit von den jeweiligen Herrschern, also von Dänen und Schweden, als Zoll- und Lotsenstation genutzt.
Während des Zweiten Weltkrieges errichtete die Wehrmacht auf dem Ruden einen Flugbeobachtungsturm zur Beobachtung der Flugbahnen der im nahe gelegen Peenemünde abgeschossenen Raketen.
Heute ist der Ruden ein Naturschutzgebiet und bietet insbesondere Kormoranen und anderen Seevögel ideale Lebensbedingungen.

Die Nord-Ost-Reederei freut sich, Sie auf der Klaus Störtebeker begrüssen zu dürfen und wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt an Bord.
 

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